Freiwillige Feuerwehr Kölleda

HERZLICH WILLKOMMEN AUF DER INTERNETSEITE DER FREIWILLIGEN FEUERWEHR DER STADT KÖLLEDA

 

Wir möchten Ihnen hier einen kleinen Einblick in die Aufgaben, Einsatzgebiete, die Technik und das Wesen der Freiwilligen Feuerwehr Kölleda geben.


News

Drei Kölledaer Jungs bekommen ein Dankeschön

Am 30. September ereignete sich am Kölledaer Streitsee ein schweren Verkehrsunfall (wir berichteten). Drei Jungs im Alter von 13 Jahren waren zur Stelle und handelten umsichtig.

 

Die Klassenkameraden waren gerade mit ihren Fahrrädern auf dem angrenzenden Fahrradweg unterwegs, als sich der Unfall ereignete. Auch ein polnischer Lkw-Fahrer war in der Nähe. Der Fahrer stand aber auf Grund der gesehen Ereignisse, so unter Schock, dass er keinen Notruf über die Notrufnummer "112" absetzen konnte.

 

Die drei Jungs eilten zur Stelle, riefen den Notruf über ihr Handy an und beantworten die Fragen des Disponenten in der Rettungsleitstelle Erfurt. Auf Grund dieses Notrufes und der Abfrage der 5-W's konnte der Disponet die richtigen Rettungsmittel (Rettungsdienst, Feuerwehr und Polizei) an die richtige Einsatzstelle entsenden. Zeitnah wurden die richtigen Rettungskräfte alarmiert.

 

Wo ist es passiert?

Was ist passiert?

Wieviele Verletze?

Welche Art von Verletzungen?

Warten auf Rückfragen!

 

Da die Einsatzstelle von der Bundesstraße schlecht ein zu sehen war, halfen die Jungs wieder und stellten sich entsprechend gut sichtbar an die Straße und wiesen den Rettungsdienst  und die Feuerwehr ein.

 

Durch dieses Umsichtige handeln, konnte der schwerverletze Fahrer des Pkw vor dem Ertrinken gerettet werden.

Der Fahrer des Pkw hat somit diesen drei 3 Jungs aus Kölleda, im Alter von 13 Jahren, das Leben zu verdanken.

 

Da dieses Handeln ein Dankeschön bedarf, wurden die Jungs auf die Feuerwache Kölleda eingeladen, wo Sie als Dankeschön einen Kinogutschein, ein dickes Lob der Feuerwehr, sowie einen Rundgang auf der Feuerwache und ein Fahrt im Korb der Drehleiter bekamen.

 

Ein großes Lob an die 3 Jungs Max, Luca und Torben.

 

Dieses Beispiel zeigt wieder, wie wichtig es ist nicht weg zu schauen, sondern zu helfen, einen Notruf ab zu setzen und die Rettungskräfte ein zu weisen. Jeder kann helfen!!!

Zwei nicht alltägliche Einsätze

Am Samstagmittag gegen 13:30 Uhr ereignete sich ein schwerer Verkehrsunfall mit einem Pkw. Der Pkw ist aus noch ungeklärter Ursache von der Straße abgekommen, Riss ein großes Verkehrsschild, sowie einen Baum um und kam im Streitsee zum liegen.

 

Der Fahrer war in seinem Fahrzeug eingeklemmt und drohte auch noch zu ertrinken.

 

Die Feuerwehr Kölleda rettete unter der Hilfe des Rettungsdienstes den Fahrer aus seinem Fahrzeug. Stark unterkühlt und schwerst verletzt wurde er mit dem Rettungstransporthubschrauber ins Krankenhaus geflogen.

 

Bei der Bergung des Fahrzeuges aus dem Streitsee, wurde die Feuerwehr Kölleda von der Berufsfeuerwehr Erfurt unterstützt. Die mit dem Wechselladerfahrzeug, mit Abrollbehälter Rüstkomponente und Kran vor Ort waren.

 

Fast zur gleichen Zeit, wurde die Fw Kölleda noch an der ICE-Strecke Erfurt-Leipzig benötigt. Dort war auf Grund technischer Probleme ein ICE mit ca. 600 Passagieren auf freier Strecke zum liegen gekommen. Da eine Person leicht verletzt wurde, benötigte der Rettungsdienst die Feuerwehr zu Rettung der Person aus dem Zug. 

Ein Ersatzzug wurde von der Bahn gestellt und die Passagiere stiegen auf freier Strecke um.

 

PKW-Brand BAB 71

 

Am Samstag den 23.09.17 kam es auf der BAB 71 zu einem Pkw-Brand. Hier konnte wieder einmal festgestellt werden, wie wichtig es ist, dass man beim Absetzen des Notrufes genau angibt wo man sich befindet.

 

 

 

Die Alarmierung der Rettungsleitstelle Erfurt lautete, dass der Pkw auf dem Autobahnabschnitt zwischen den Anschlussstellen Kölleda und Heldrungen brennen sollte. Diesbezüglich alarmierte die Leitstelle auch die für diesen Abschnitt zuständigen Feuerwehren Leubingen, Wenigensömmern und Kölleda.

 

 

 

Auf der Anfahrt zur Einsatzstelle konnte aber auf Grund der starken Rauchentwicklung bereits festgestellt werden, dass sich die Einsatzstelle zwischen den Anschlussstellen Sömmerda Ost und der Anschlussstelle Kölleda befindet. Für diesen Abschnitt sind aber auf Grund der Fahrtrichtung der Autobahn andere Feuerwehren zuständig. Für die nun alarmierten Kräfte der Feuerwehren Leubingen, Wenigensömmern und Kölleda bedeutet dies nun einen längeren Anfahrtsweg.

 

 

 

Bei dem Eintreffen der Wehren stand der Pkw bereits in Vollbrand. Die Kräfte löschten den Brand ab, am Fahrzeug entstand ein Totalschaden, auch an der Fahrbahn entsandt auf Grund der hohen Wärmestrahlung ein Schaden.

 

Die BAB 71 war während der Löscharbeiten halbseitig und beim Beräumen kurzzeitig voll gesperrt.

 

 

 

Im Einsatz waren die Feuerwehren Leubingen, Wenigensömmern und Kölleda, sowie die Autobahnpolizei Nordhausen.

 

2 Einsätze zeitgleich

 

Am Mittwochnachmittag den 20. September kam es fast zeitgleich zu zwei Einsätzen für die Feuerwehr Kölleda.

 

Als erstes ging es mit der Drehleiter nach Buttstädt, dort war ein Brand auf einem Balkon im 2. Obergeschoss eines Wohnhauses gemeldet. Die Drehleiter von Kölleda konnte aber nach der ersten Lageerkundung durch die Kräfte aus Buttstädt den Einsatz noch auf der Anfahrt abbrechen.

 

 

 

Keine 2 Minuten nach Alarmierung für die Drehleiter, alarmierte die Rettungsleitstelle Erfurt erneut die Kräfte aus Kölleda.

 

Brandmeldereinlauf bei einer großen Kölledaer Firma hieß es. Da bei diesem Einsatzstichwort auch eine Drehleiter benötigt wird, alarmierte die Leitstelle die Drehleiter aus Sömmerda, da die eigene DL noch auf dem Weg zum Einsatz in Buttstädt war.

 

Beim Eintreffen der Kräfte an der Einsatzstelle, stellte es sich heraus, dass es dieses Mal nicht um einen normalen Brandmeldereinlauf handelte. Die Anlage hatte auf Grund einer Explosion einer elektrischen Arbeitsgerätes ausgelöst. Dabei wurde ein Mitarbeiter schwerst verletzt. Der Mitarbeiter zog sich lebensbedrohliche Verletzungen zu und musste mit dem Rettungshubschrauber in die Klinik geflogen werden.

 

Die brennende Maschine konnte schnell durch Mitarbeiter per Feuerlöscher gelöscht werden. Da die Werkhalle aber stark verqualmt war, musste diese durch die Feuerwehr per Überdruckbelüfter belüftet bzw. entraucht werden.

 

Da sich in der Maschine eine unbekannte Flüssigkeit befand, wurde vorsorglich eine Probe durch die Feuerwehr entnommen und zur Analyse an ein Labor übergeben.

 

 

Im Einsatz waren die Feuerwehr Sömmerda, die Ortsteilwehr aus Backleben, die Feuerwehr Kölleda, der Rettungsdienst mit Rettungstransportwagen (RTW), Notarzeinsatzfahrzeug (NEF) und Rettungstransporthubschrauber (RTH), Polizei und Amt für Arbeitsschutz.